Praktische Ausbildung Rettungssatz

Erweiterung des Fußraums durch Rettungszylinder                                                                                                                  

Um den Umgang mit dem neu beschafften Rettungsgerät zu trainieren trafen sich einige der Kameraden der Wehr vergangenen Samstagvormittag auf dem Schrottplatz des KFZ-Meisterbetriebs Auto Nabel in Schöningen. Als Testobjekt diente ein dort bereitgestelltes Altfahrzeug. Inhalt der Ausbildung waren nicht nur die Vertiefung der Handhabung des Rettungsgeräts, sondern auch die Umsetzung und Erörterung der neu gewonnenen Möglichkeiten der Personenrettung aus verunfallten Kraftfahrzeugen.

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei Auto Nabel für die Bereitstellung des Übungsfahrzeugs, sowie der Örtlichkeit. Sollten Sie Probleme mit Ihrem eigenen Fahrzeug haben, die sich nicht mit Schere und Spreizer lösen lassen, kann Ihnen HIER sicherlich geholfen werden.


Bilder der Ausbildung finden Sie HIER

Auch wenn die Unfallrettung durch das wesentlich stärkere Gerät an Effizienz gewinnt, gibt es ausser den Karosserieverstärkungen der immer moderner und technisch anspruchsvoller werdenden PKWs noch weitere Hürden, die den Rettern den Zugang zu verunfallten Personen erschweren. Gefahrenquellen wie nicht ausgelöste Airbags und Gurtstraffer können durch das Ansetzen von Schere oder Spreizer an den falschen Stellen die Insassen zusätzlich schädigen. 

Um den Einsatzkräften ihre Arbeit zu erleichtern, hat der ADAC zusammen mit dem VDA (Verband der Automobilindustrie) die Rettungskarte eingeführt und als Standard gefordert. Diese enthalten alle für Rettungskräfte notwendigen Fahrzeuginformationen und werden mittlerweile von fast allen Herstellern und Importeuren angeboten. Auf der Webseite des ADAC befindet sich eine Informationsbroschüre [1], sowie eine Liste mit den Adressen zu den Rettungskarten der Fahrzeughersteller [2] (werden als PDF-Dokumente zum kostenlosen Download bereitgestellt). In Neuwagen sollte sich bereits eine Rettungskarte hinter der Fahrersonnenblende befinden. Ansonsten schreiben Sie die Zeit, die Sie zur Erstellung einer solchen Karte benötigen, im Notfall den Rettungskräften gut. 

Beispiel ADAC-Rettungskarte

Muster einer Rettungskarte des ADAC [1]

Links zum ADAC:

[1] ADAC: Die ADAC-Rettungskarte - Hilfe für die Retter. URL: http://www.adac.de/_mmm/pdf/Brosch%C3%BCre_2010_1%2C42MB_32975.pdf (abgerufen am 20.02.2012)

[2] ADAC: Rettungskarte für Ihr Automodell. URL: http://www.adac.de/infotestrat/ratgeber-verkehr/sicher-unterwegs/rettungskarte/default.aspx?tabid=tab1 (abgerufen am 20.02.2012)

   

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